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Die Kurbelwelle ist nicht aus einem Stück gedreht, sondern aus mehreren Teilen zusammengebaut. Zunächst habe ich die Kurbelwangen aus Automatenstahl vorgedreht und gefräst und dann die Welle sowie den Kurbelzapfen aus 5mm Silberstahl zusammengebaut. Die Teile werden mit dem bewährten Loctite 648 Metallkleber geklebt und anschließend mit einem 2mm Silberstahl quer durch die Wange und die Welle verstiftet. Der Stift wird auch eingeklebt. Vermutlich ist das verstiften bei diesen kleinen Motoren nicht mal notwendig. Der Kleber alleine würde die auftretenden Belastungen locker aushalten. Jetzt werden die Kurbelwangen überdreht und angefast und die überstehenden Stiftenden verschwinden dadurch. Zum Schluss muss noch das Wellenmittelteil rausgesägt und die überstehenden Enden der Welle sowie des Hubzapfens müssen plangefräst werden. Das winzige Pleuel besteht aus hochfestem Flugzeugaluminium.

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