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Kontaktlose Transistorzündung für 6 Volt. Version 2       


Die Version 2 der Schaltung mit geändertem Layout hat einen mehrstündigen Probelauf ohne Funkenüberschläge oder zerstörte Hallsensoren hinter sich.
Die Dateien dazu stehen zum Download zur Verfügung.

Diese Schaltung ersetzt an einer kompletten Zündanlage eigentlich "nur" die mechanischen Unterbrecherkontakte. Gesteuert wird die Zündung kontaktlos durch einen Unipolaren Hallgeber und einen kleinen Neodymmagneten den sie problemlos zb.bei Ebay kaufen können. Der Vorteil besteht darin, daß der relativ hohe Strom (mehrere Ampere) um die Zündspule zu laden nicht mehr über die Unterbrecherkontakte fließt, sondern über den Power-Transistor in der Schaltung. Ein "abbrennen"  beim öffnen der Kontakte wie früher gibt es hier also nicht mehr.Hubraum - Logo165x106 Der Nachteil an dieser Schaltung ist, daß sie nicht selbstständig ausschaltet wenn der Motor steht. Wenn der Magnet bei Stillstand des Motors über dem Hallsensor stehen bleibt, wird die Zündspule weiter "geladen". Das saugt  den Akku leer und die Zündspule wird mit der Zeit warm. Man braucht auch weiterhin eine handelsübliche 6 Volt Zündspule. Die Zündung kann auch mit herkömmlichen mechanischen Unterbrecherkontakten anstelle des Hallsensors ausgelöst werden. Hallsensor und Magnet werden dabei einfach durch Unterbrecherkontakte ersetzt.
Ich habe den Schaltplan im Eagle-Layoutprogramm gezeichnet und mir daraus eine passende Platine gebastelt.
Sämtliche Bauteile sind Standartteile. Die Stückliste, sowie der Schaltplan als auch das Platinenlayout kann in der Downloadsektion kostenfrei heruntergeladen werden.
Für interessierte Nachbauer die das Programm EAGLE nicht haben liegen die Dateien auch als Bitmap im Archiv vor. EAGLE kann kostenlos HIER heruntergeladen werden.
Die Verwendung zu privaten Zwecken ist frei. Die Schaltung funktioniert übrigens auch mit 12 Volt, aber dann auch bitte eine 12 V Zündspule nehmen.
Die maximale Schaltfrequenz liegt bei etwa 20 Khz, das entspricht 20000 U/min. Das sollte reichen!
Die fertig verkabelte Platine wird nach einem Testlauf in ein kleines Plastikgehäuse eingebaut und mit Epoxidharz vergossen,um sie Wasserdicht, Benzin und Ölfest zu machen. Man kann die Platine aber auch einfach nur einschrumpfen.
Der Vorteil einer solchen Schaltung liegt auf der Hand. Sie ist zuverlässig, einfach herzustellen und kostet keine 10 €.
Solche Schaltungen gibt es auch als fertige "Zündmodule"  am Markt zum Restaurieren von Oldtimer Autos oder Motorädern für 50-150 € auf dem Markt. Ein stolzer Preis für so wenig Elektronik!

Noch ein Tip für die Zündung:
Trennen Sie bei Stillstand des Motors immer die Spannungsversorgung der Zündung damit Ihnen nicht der Akku leergesaugt wird. siehe Text oben
Es ist bei ein paar Nachbauten der ersten Version der Zündung vorgekommen, daß der Hallsensor durch Hochspannungsüberschläge zwischen dem Sensor und dem auslösenden Magneten, mehrfach zerstört wurde. Ich rate in diesem Fall dazu den Abstand vom Hallsensor zum Magneten zu vergrößern, um der Hochspannung das überspringen an dieser Stelle zu erschweren. Es ist auch von Vorteil wenn der Magnet in einen Kunststoffring eingeklebt wird und nicht in einen (elektrisch sehr gut leitenden) Aluminiumring. Kleine Neodymmagnete erzeugen durch ihre große Feldstärke auch mit hohem Abstand zum Magneten (> 2-3 mm) immer noch ein sauberes Schalten des Hallsensors.
Bei der Version 2 und diesen Maßnahmen gab es bisher keine Probleme mehr.





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